Raus aus der kommunikativen Überforderung

kommunikative Überforderung

Sicher kennst Du das auch… das Wochenende ist zu Ende und in Deinem Emailaccount stapeln sich unzählige Emails, Dein Handy brummt in einer Tour und in Deinem Kalender stehen Meetings, Teambesprechungen und Telefonkonferenzen.

Alleine bei dem Blick darauf, erhöht sich Dein Herzschlag und Dein Atmen geht schneller. 

So oder so ähnlich startet heute für viele Mitarbeiter, Manager und Geschäftsführer die Woche. Eine Woche von insgesamt 52 im Jahr. Und Jahr um Jahr haben wir das Gefühl, dass die Zeit schneller rennt und unser Leben im Eilschritt an uns vorbeizieht.

kommunikative Überforderung

Und dann versprechen uns immer neuere und buntere Kollaborationsplattformen eine strukturiertere, transparentere und aktuellere Kommunikation als jede Plattform zuvor. Das Problem dabei ist, dass wir damit die Verantwortung für unsere eigene Kapazität auf eine künstliche Plattform übertragen.

Jedoch entwickelt sich unser Geist linear. Wir denken und arbeiten linear. Dahingegen entwickelt sich eine KI oder ein Algorithmus multidimensional oder auch exponential – wo wir drei Schritte machen müssen, um ein Thema zu erfassen, arbeitet die KI mindestens mit 3*27.

Das heißt unser Geist kann nur das verarbeiten, was er gerade nutzt und womit er gerade arbeitet. Alles andere ist für uns nicht fassbar. Auch wenn viele Menschen dem Wunsch nach Multitasking anhängen, so ist dies wirklich nur eine Illusion.

Der Schlüssel lautet “Eigenverantwortung”

Wenn wir nun einen Moment innehalten, sehen wir, dass wir die Steuerung unserer Kommunikation und unserer Aufnahmekapazität in erster Linie selber gestalten und verantworten müssen. Ein Abgeben und Vertrauen darauf, dass dies eine Software oder gar eine KI für uns lösen kann, wird fatale Folgen haben: wir werden unmündiger, unwissender und unflexibler.

Die Auswüchse sehen wir ja bereits heute in unseren eigenen Echokammern auf Facebook, Amazon, Google etc. Denn hier berechnen schon heute Algorithmen, was für uns relevant ist und was nicht. Dadurch entstehen jedoch löchrige und einseitige Informationen, aber keine Entlastung unserer Kommunikationsflut mehr.

War of Talents

Es ist notwendig, dass sich jeder Einzelne dieses Thema anschaut. Firmen müssen mit ihrem Management dieses Thema intensiv aufgreifen und umsetzbare Regeln aufstellen. Unternehmen können nicht flexibles Arbeiten mit einer 24/7 Erreichbarkeit übersetzen. Hier muss ein ganz klares Umdenken stattfinden. Jedes Unternehmen, welches hier in den nächsten Monaten den Ball nicht aufnimmt, wird über kurz oder lang den “War of Talents” verlieren.

‼️Die Frage muss lauten ‼️

Wann wollen wir wie, in welchem Umfang und in welcher Tiefe erreichbar und verfügbar sein?

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Mögen wir uns schon?